Abschlusskonferenz des Pilotprojekts DSM Bayern

Auf der Abschlusskonferenz des Pilotprojekts Demand Side Management Bayern übergab die dena eine Roadmap mit Handlungsempfehlungen zur Flexibilisierung des Strommarkts an Bayerns Energieministerin Ilse Aigner. Sie plädierte dafür, DSM als Chance für Unternehmen zu nutzen. Mehr dazu im Video zur Konferenz.

Im Rahmen des Projekts hat die dena von 2013 bis 2016 untersucht, wie in bayerischen Unternehmen Demand Side Management (DSM) also die gezielte Steuerung der eigenen Stromnachfrage aufgrund von Preissignalen am Strommarkt oder netzseitigen Anreizen – wirtschaftlich erfolgreich eingesetzt werden kann.  Dafür wurden über 50 Betriebe dabei unterstützt, die Flexibilisierungsmöglichkeiten ihrer Stromnachfrage zu erkennen und die Vermarktungspotenziale  prüfen. 10 Unternehmen konnten bei der Umsetzung der Vermarktung begleitet werden.

 

„Für eine erfolgreiche Energiewende müssen wir neue Wege beschreiten. Dazu gehört auch die Flexibilisierung der Stromnachfrage von Unternehmen“, sagte Aigner. „Intelligentes Lastmanagement kann einen wertvollen Beitrag dabei leisten, die stark schwankende Erzeugung der erneuerbaren Energien in unser Stromversorgungssystem zu integrieren.“

 

Im folgenden finden Sie die Beiträge der Konferenz:

 

DSM ermöglichen – Märkte für Flexibilität entwickeln, Achim Zerres, Bundesnetzagentur

 

DSM skalieren –Wie kann sich Marktdynamik entfalten? Jörg-Werner Haug, EnteliosAG / EnerNOC


Fernwasserversorgung Franken. Demand-Side-Management aus Unternehmenssicht, Hermann Löhner, FWF

 

DSM skalieren – Wie kann sich Marktdynamik entfalten? Marktbericht Vermarktungswege und Vermarktungswert von DSM, Felix Jedamzik, Next Kraftwerke

Welchen Beitrag kann DSM zur Netzstabilität leisten? Dr. Werner Christmann, TenneT

 

DSM in UPM „Historie“ - Herausforderungen & Chancen der Zukunft, R. Häring, UPM Paper ENA

 

Pilotprojekt DSM Bayern: Projektvorstellung und Ergebnisse. Carolin Schenuit, Deutsche Energie Agentur