MWE Brandenburg veranstaltete Workshop zu Flexibilitätspotenzialen in Unternehmen

07. März 2017

Am 24. Januar 2017 nahm dena-Projektleiterin Carolin Schenuit an einem Experten-Workshop zu Flexibilitätspotenzialen teil, der vom Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) ausgerichtet wurde.

Am 24. Januar 2017 nahm dena-Projektleiterin Carolin Schenuit an einem Experten-Workshop zu Flexibilitätspotenzialen teil, der vom  Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) ausgerichtet wurde. Frau Schenuit hielt einen Einführungsvortrag zum Thema “Demand Side Management – Baustein der Energiewende“ Durch den weiteren Workshop führte Hr. Gallmetzer von der Entelios AG. Wesentliche Themen waren die unterschiedlichen Marktfelder für Demand Side Management (DSM), der Wert von Flexibilität im Kontext der Energiewende sowie die DSM-Potenziale der anwesenden Unternehmen und deren mögliche Nutzung.

Hr. Dr. Freytag , Leiter der Abteilung 3 Energie und Rohstoffe des MWE, erläuterte zum Hintergrund des Workshops und zum Blickwinkel des MWE: „Brandenburg ist einer der Vorreiter der Energiewende und hat bereits einen hohen Ausbaustand an erneuerbaren Energien erreicht. Deshalb werden bei uns auch die Herausforderungen, die beispielweise mit den Einspeiseschwankungen aus Wind und Sonne einhergehen, besonders deutlich. Auf der Erzeugungsseite ist die Regelbarkeit des Systems ausgereizt, die Stromspeicherung wird mittelfristig die benötigten Ausgleichskapazitäten bereitstellen können. Bis dahin muss es unser Ziel sein andere Ausgleichsmechanismen wie zum Beispiel die Flexibilität auf Unternehmer- und Verbraucherseite zu erhöhen. Auch hier gibt es noch Potentiale die gehoben werden können. Darum wollen wir uns kümmern.“

Bei der nicht-öffentlichen Veranstaltung waren insgesamt 12 Unternehmen aus den Branchen Papier, Chemie, Metall, Holzverarbeitung, Glas, Zement und Abwasser vertreten, darunter BASF Schwarzheide, CEMEX, Lausitzer Wasser und die Stadtwerke Neuruppin sowie Schwanteland.